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Innen und außen verschönert

Die Erfahrung überzeugte: Ude Folierungskonzepte hat im Frühjahr dieses Jahres im Auftrag eines Bauunternehmens ein Geschäftshaus innen und außen beklebt. Die Folierung war Teil des Gebäudeumbaus, das innen teilweise renoviert und dessen Fassade umgestaltet wurde.


Quelle: Fachmagazin WERBETECHNIK, Ausgabe 6.2016

Nach Aussage von Inhaber Stefan Ude bestand das Problem darin, die Aluminiumprofile umzufärben: Eloxiertes Aluminium sei ein schwieriger Untergrund. Der Betrieb aus Friedberg setzte sich mit der Fassadenfolie Façade Film von Avery Dennison gegen Maler und Lackierer sowie gegen andere Folierer durch. Der Betrieb beschäftigt sich seit einiger Zeit mit dem Thema Fassadenfolierung; er hat bereits mehrere tausend Laufmeter verklebt, führt auch größere Projekte in diesem Bereich durch und bietet Workshops an. Stefan Ude hatte alle Infos zur Hand und konnte beispielsweise über die Klebkraft der Folie aufklären.

Vorteile kennen

Nach einem ersten Termin vor Ort, bei dem die Baustelle besichtigt wurde, folgte ein zweiter Termin mit einer Probefolierung im Inneren einer im Gebäude befindlichen Bank. Nach der Abnahme durch den Bauherren lag die Folierung mit der Lackierung gleichauf. „Was dem Auftraggeber gefiel, war die Tatsache, dass die Fenster innen beklebt werden konnten, während gearbeitet wurde. Es gab keine Geruchsbelästigung, es war kein Schleifen nötig, wir mussten keine Abdeckfolie auslegen und nichts abkleben. Und wir waren schnell wieder weg. Die Betriebsstörung war geringer und der Kunde begeistert.“ Einen weiteren Vorteil sieht Stefan Ude in der Haltbarkeit von bis zu zehn Jahren im Außenbereich: Für die meisten Bauherren sei eine Garantie von fünf Jahren ein Muss und alles, was darüber hinausgehe, ein Plus. Ude Folierungskonzepte bekam schließlich den Zuschlag.

Bevor es losging, war eine Vorlaufzeit von etwa vier bis fünf Wochen nötig, um die Wunschfarben zu beschaffen. Nach zehn Tagen waren die Farbmuster da. Nach der Abnahme dauerte das Herstellen der Folien noch drei Wochen. Benötigt wurden 12 Rollen der Fassadenfolie in seidenmattem Anthrazitgrau und Weiß – in Ral 7016 und Ral 9016.

Das Bekleben fand im April und Mai statt und nahm etwa drei Wochen Zeit in Anspruch. Vier Personen waren vor Ort. Insgesamt wurden sechs Stockwerke innen und das Erdgeschoss außen beklebt. Ebenso hat das Team die innen liegenden Fensterbänke weiß foliert. Dort wurde die Folie mit dem Laminat DOL 1000 versehen, sodass sie laut Stefan Ude eine Widerstandsfähigkeit wie Lack erreiche. Lackieren mussten die Friedberger trotzdem: Sie versahen die Vertiefungen zwischen den Fensterbänken, die sich nicht folieren ließen, mit einem eigens angemischten Lack. Zum Lackieren brauchten sie circa 12 Stunden. Die Projektplanung koordinierte Stefan Ude in Absprache mit der Bauleitung. Die Verkleber waren immer dort tätig, wo gerade Platz war beziehungsweise die anderen Handwerker ihre Arbeiten abgeschlossen hatten.
Beim Verkleben der Fassadenfolie ist die richtige Technik wichtig. „Das ist nicht vergleichbar damit, Folie etwa auf Dibond aufzuziehen.“ Hier sollten sich Anwender schulen lassen, rät Stefan Ude. Sie müssen unter anderem Gummidichtungen schneiden und Silikonfugen ziehen können. Zusätzlich gilt es, Informationen darüber einzuholen, was generell bei solchen Projekten wichtig ist. Dazu zählt beispielsweise, wie man kalkuliert.

Absprechen, was machbar ist

Die Anforderungen waren bei diesem Projekt sehr hoch: „Bei Bürogebäuden wie diesem geht es immer um Generalunternehmer und Eigentümer. Beide wollen Geld sparen und suchen genau nach Farbblitzern und Staubeinschlüssen. Das ist wie bei Porschefahrern beim Car Wrapping: Je teurer das Fahrzeug, desto genauer sind die Kunden.“ Stefan Ude empfiehlt daher, im Vorfeld abzuklären, was machbar ist und was nicht: „Es ist nicht gut, wenn Trockenbauer arbeiten: Wenn es sich um eine staubige Umgebung handelt, dann gibt es Staub. Der Kunde muss wissen, was ihn erwartet, sonst gibt es später Schwierigkeiten.“ Bei dem Geschäftshaus lief für die Friedberger alles problemlos.

Allerdings hat Stefan Ude noch eine Anekdote parat: Nachdem sein Team in einem Stockwerk fertig war, rückte der Bautrupp wieder an und entkernte es. Als Folge war die Folie auf den Fensterbänken beschädigt und die Verkleber mussten nochmal ran. Doch statt sich über die neue Arbeit zu ärgern, freute man sich in Friedberg über den neuen – bezahlten – Auftrag. Das Ablösen der Folie war nach der kurzen Klebezeit noch machbar. „Die Folie muss stark kleben, daher geht sie nach längerer Zeit nur mühsam wieder ab. Dann wäre es teurer geworden.“

Lorena Grüner (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

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Quelle: Fachmagazin WERBETECHNIK, Ausgabe 6.2016
www.werbetechnik.de

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